Rückblick

Hier finden Sie einen Rückblick auf vorangegangene Ereignisse und Veranstaltungen.

 

So feiert man 500 Jahre Reformation!  „Luther-Spektakel“ im ausverkauften Hans-Sachs-Haus begeistert die Zuschauer

Zum Schluss hielt es die Menschen nicht mehr auf ihren Plätzen: „Standing Ovations“ gab es für die Kantoren Jens-Martin Ludwig und Wolfgang Flunkert, die mit der Herner und der Gelsenkirchener Kantorei, dem Chor „Vielklang“, zahlreichen Musikern und zwei Schauspielern das Oratorium „Gaff nicht in den Himmel“ auf die Bühne gebracht hatten. Es ist ein Stück über das Leben Marin Luthers, erzählt mit nachdenklichen und witzigen Texten, mit mittelalterlichen Tönen und moderner, rockiger Musik. Die gut 120 Musikerinnen und Musiker füllten nicht nur die gesamte Bühne aus, sondern brachten das Hans-Sachs-Haus zum Klingen.
Begonnen hatte der Abend mit einem Theaterstück der „Hans Sachs Theater-Company“ unter der Leitung von Charles Moulton. Der Namensgeber des Gelsenkirchener Rathauses war ein Zeitgenosse Martin Luthers und ein großer Verfechter der Reformation. Extra für diesen Abend wurde das Stück „Seid wie ihr seid – oder die Suche nach dem Schatz des Hans Sachs“ von Charles Moulton verfasst. Es brachte auf unterhaltsame Weise Szenen aus dem Werk des Schuhmachers und Poeten Sachs nahe.
Zeit zum Reden und Zeit zur Begegnung gab es bei dem gemeinsamen Abendessen zwischen den beiden Programmpunkten. In seinem Grußwort betonte der Schirmherr des Abends, Oberbürgermeister Frank Baranowski, die gelungene Verbindung von Hans Sachs und Martin Luther in dieser Reformationsfeier.

Bildergalerie 13. 0ktober 2017

Luther Spektakel 2 Luther Spektakel 1 Luther Spektakel 3
 Chor und Orchester füllten die ganze Bühne    Eine Szene aus dem Theaterstück



 

 

Himmelfahrt 2016 1Himmelfahrt Plakat Rckblick 2017Gottesdienst zu Himmelfahrt Do, 25. Mai 2017, 11 Uhr im Stadtgarten

 


Auch in diesem Jahr haben wir am Himmelfahrtstag wieder unseren Open-Air-Gottesdienst im Stadtgarten gefeiert. Dieser wurde mit einer Taufe von Pfarrerin Kirsten Sowa und Pfarrer Friedrich Stahlhut gestaltet. Musikalisch begleitete Roland Sturm den Gottesdienst am Keyboard. Der Bläserchor, der üblicherweise hier an Christi Himmelfahrt spielt, hat dieses Mal unsere Gemeinde auf dem Kirchentag in Wittenberg vertreten.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es traditionell  wieder Würstchen vom Grill, Gebäck und Getränke für alle.

 

 

Impressionen 2017:
Himmelfahrt 2017 1 

Himmelfahrt 2017 2

Himmelfahrt 2017 3 ChrHimmelfahrt2017 2 WebKlein

  

 

Friedenkirche Innenraum... virtuelle Realität
Marcel Heuer (21) aus Bottrop studiert an der Fachhochschule Dortmund Fotografie. Eine Semesterarbeit führte ihn in diesem Jahr zur Schalker Friedenskirche: Er hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die besondere Architektur dieser Kirche fotografisch einzufangen und zu interpretieren.
Neben der „klassischen“ Methode der Architekturfotografie, dem zweidimensionalen Bild, fertigte Marcel Heuer mit modernster Technik und viel Aufwand eine dreidimensionale Aufnahme des Kirchenraums an. Mit Hilfe einer VR – Brille kann der Betrachter nun in dem Kirchenraum quasi
spazieren gehen.
 
Fotosausstellung Friedenskirche
 
 
Am Sonntag, dem 21. Mai 2017, stellte Herr Heuer seine Bilder der Kirche und die neue 3D-Technik vor und erklärte ausführlich die Intention seiner Bilder. Besonders begeisterte die Besucherinnen und Besucher die hohe künstlerische Qualität der Aufnahmen, die die außergewöhnliche Architektur der Kirche widerspiegeln.

 

 

 

 

 

 Viel Gesang und Musik an "Cantate"

14. Mai 2017, 11:00 Uhr, Ev. Kirche Rotthausen, Pfrn. Timpe-Neuhaus und Pfrn. Hellmann

Am Sonntag Cantate gab es im Rahmen eines zentralen Emmaus-Gottesdienstes wieder eine musikalische, gesangsbetonte Feier in der Rotthauser Kirche.
Beteiligt waren der Bläserchor "Blechwerk" unter der Leitung von Pfarrer Peter Gräwe und Roland Sturm, die Gelsenkirchener Kantorei unter der Leitung von Kantor Jens-Martin Ludwig, Frau Sabine Klee mit dem Elternchor und dem Kirchenchor "VielKlang" und Frau Magdalene Kropf an der Orgel. Die Gesamtleitung hatte Kantor Jens-Martin Ludwig, der auch die Gemeinde mit neuen Liedern und einem "Glocken-Geläut-Kanon" einstimmen ließ.

 Kantate Kantorei WebKlein

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Kantorei KonzertMusik zum teilenSo gut kann Hilfe klingen

Eifrigen Konzertbesuchern ist es bestimmt schon aufgefallen. Seit diesem Jahr können die meisten großen und kleinen musikalischen Ereignisse bei freiem Eintritt genossen werden. Sich selbst etwas Gutes tun und anderen gleichzeitig damit helfen. Dieser Idee hat sich die Kirchenmusik der Emmausgemeinde verschrieben. Mit den Spendenerlösen eines jeden Konzertes sollen Hilfsprojekte unterstützt werden. Die Konzertbesucher zahlen keinen Eintritt, sondern können mit ihrem Wunschbetrag ein zu Beginn des Konzertes vorgestelltes Hilfsprojekt unterstützen.

So gut kann Hilfe klingen: Mit ihrem Benefizkonzert am 11. September setzten die Gelsenkirchener Kantorei zusammen mit Solisten und dem Barockorchester „Le chardon“ ein klingendes Zeichen der Solidarität. „Wir freuen uns auf diese ganz besondere Veranstaltung und wollen gemeinsam zu etwas mehr Frieden und Gerechtigkeit in der Welt beitragen“, unterstreicht Chorleiter Jens-Martin Ludwig die Motivation aller Beteiligten. Rund 100 Menschen zog es in die Altstadtkirche, um inne zu halten und dem „Konzert zum Gedenken an die Tragödie vom 11. September 2001“ der Kantorei zu lauschen.

„Dies soll aber nicht nur ein Gedenken sein“, betont Chorsängerin Rita Kallweit. Anstelle von Eintrittsgeldern wurden Spenden für das Ausbildungsprojekt „Gitarren statt Gewehre“ erbeten. Im Kongo wurden in den letzten zwanzig Jahren zehntausende Kinder zum Dienst an der Waffe gezwungen wurden. Ein Ausbildungszentrum für berufliche und handwerkliche Bildung in Bukavu im Osten des Landes ermöglicht einigen von ihnen einen Neustart im zivilen Leben. „Musik und Bildung helfen, Gewalt entgegenzuwirken“, sagt Kallweit. Musik ist hier von besonderer Bedeutung, denn der Bau von Gitarren kann erlernt werden. Auch der Musiker Herbert Grönemeyer besitzt ein Exemplar.

Die Besucher spendeten fleißig. Die beeindruckende Summe von 1000 € kam am Ende zusammen. So erwuchs aus Trauer die Gewissheit, dass es Möglichkeiten zur Hilfe gibt.

Ein ermutigendes Ergebnis, die Idee „Musik zum Teilen“ weiterzuführen.