Presbyterium

Abschied von Reiner Kudies

Reiner KudiesPlötzlich und unerwartet verstarb am 24. Oktober Herr Reiner Kudies.
Von 2004 an war er Presbyter und Finanzkirchmeister der Ev. Kirchengemeinde Rotthausen. Als Bevollmächtigter hat er dann die Gemeinde mit in die Vereinigung geführt. Gewissenhaft und mit großer Übersicht hat er den gemeindlichen Haushalt verwaltet. Im Fundraising-Projekt zur Restaurierung der Rotthauser Orgel und später der Rotthauser Kirche hat er maßgeblich mitgearbeitet. Ohne seinen unermüdlichen Einsatz, mit dem er um Spenden warb, wäre es nicht möglich gewesen, die schönen, neuen Register in die Orgel einzubauen. Den neuen Boden der Orgel und der Turmempore hat er zusammen mit unserem Küster Hans Kiersznowski gelegt. Die vielen Fotos, mit denen er die Details des Kirchraums vor allen Augen ausgebreitet hat, zeigen, wie sehr die Kirche ihm am Herzen lag. Auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt des Presbyters blieb er der Gemeinde treu. Als Leiter des Roki-Cafés lernte er, die besten Kuchen zu backen, und tat alles dafür, dass die Besucher sich willkommen und gut bedient fühlten.
Mit den Erlösen aus dem Café Gutes zu tun, sie einzusetzen für gemeindliche, soziale oder ökumenische Aufgaben, war ihm wichtig, ob es dabei um die Stutenkerle ging, die an die Kinder der Nikolausfeier verteilt wurden, um die Bibeln für die Konfirmandinnen und Konfirmanden, um eine Spende für das Frauenhaus, für die Kuba-Hilfe oder für die Katastrophenhilfe der Diakonie. Dass es zur Verantwortung des Glaubens gehört, sich für andere einzusetzen, war seine Überzeugung. Wenn es sein musste, ging er dafür auch lange Wege. Wir werden ihn vermissen, sein Mitdenken und Mitreden, seine Beharrlichkeit. Möge er nun schauen, worauf er in seinem Leben vertraut hat, dass, ob wir nun leben oder sterben, wir in Gottes Liebe geborgen sind.

 

 

 

Einführung Mock

 Nachberufung zum Presbyter

 

 

 

 

Am 19. Februar ist Frank Mock im Gottesdienst in der Ev. Altstadtkirche in sein Amt eingeführt worden.
Er war am 16. Januar diesen Jahres vom Presbyterium nachberufen worden.
Er kommt für Sylvi Nordhaus-Ochs ins Presbyterium, die im vergangenen Jahr verstorben ist. Frank Mock war auch schon Mitglied im Bevollmächtigtenausschuss.

 



 

Freie Kollekten für 2017 festgelegt

Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Westfalen hat auf der Grundlage eines Vorschlages aus dem sogenannten Kollektenausschuss die Kollekten für dieses Jahr festgelegt.  Die Verwendung der sogenannten freien Kollekten darf jede Kirchengemeinde selbst bestimmen. Das Presbyterium hat sich in seiner Sitzung im Januar auf folgende Kollektenzwecke geeinigt:

19.02. Sexagesimae Gelsenkirchener Tafel
05.03. Invokavit  Verein zur Förderung der Krankenhausseelsorge
09.04. Palmarum Katastrophenhilfe Diakonie
28.05. Exaudi Kindernothilfe
11.06. Trinitatis Jugendarbeit eigene Gemeinde
02.07. 3. Sonntag nach Trinitatis Umbau Kreuzkirche
13.08. 9. Sonntag nach Trinitatis Hospizverein Gelsenkirchen
10.09. 13. Sonntag nach Trinitatis Schulausbildung Morogoro
15.10. 18. Sonntag nach Trinitatis Arzt Mobil
12.11. drittletzer Sonntag im Kirchenjahr Weihnachtsfeier für Alleinstehende
25.12. Weihnachtsfest  Frauenhaus Gelsenkirchen



EmmausPresbyterNeu

 

Die Amtseinführung des 1. Presbyteriums der Ev. Emmaus-Kirchengemeinde Gelsenkirchen erfolgte im zentralen  Gottesdienst am Sonntag, dem 6. März 2016 um
10 Uhr in der Ev. Altstadtkirche.

Mehr über das neue Presbyterium im  NetzWerk, Ausgabe Frühjahr 2016, hier zum Download.

 

 



Foto Cornelia Fischer

 
Wie geht eigentlich Emmaus?

Hin und wieder taucht diese Frage in Gesprächen mit Menschen unserer Gemeinde auf. Wer macht was, ist wofür zuständig /ansprechbar, wo muss ich hin, wenn ... ?
Sooo viel hat sich mit der Vereinigung gar nicht ge-, bzw. verändert, oder doch? Okay, aus einem oder zwei Gemeindebezirken in den alten Gemeinden sind nun fünf in der neuen Großgemeinde geworden, aber nach wie vor bleibt die Zuordnung der Pfarrerinnen und Pfarrer zu „ihren“ Bezirken - und damit auch zu den Menschen - in gewohnter Weise bestehen.

Im Predigtplan ist diese Verortung an den Kirchen ablesbar und doch predigen alle Pfarrerinnen und Pfarrer auch an den anderen Predigtstätten unserer Gemeinde.

Ein Einschnitt ist sicherlich die Konzentration unserer Gemeindebüros an einem Standort, im Gemeindehaus Altstadt in der Robert-Koch-Straße 3a, mitten in der Stadt. Ein halbes Jahr haben wir diese Zusammenlegung im Pfarrteam und mit den Mitarbeitenden im Büro durch einen „Büro-Coach“ begleiten lassen, Klarheit über die Aufgabenbereiche gewonnen und Arbeitsabläufe vereinheitlicht. Das war, gemessen an den doch unterschiedlichen „Traditionen“ in den Arbeitsweisen - gerade auch der Pfarrerinnen und Pfarrer - ein durchaus komplexer Vorgang.

 

wie geht emmaus klein

Die Versammlungen in der großen Runde der  Bevollmächtigten (heißt jetzt - nach der Wahl - wieder Presbyterium), es sind insgesamt 25 Personen, werden durch die Arbeit in den Ausschüssen sehr stark unterstützt.
Diese Ausschüsse beschäftigen sich mit einzelnen Aufgabengebieten und Arbeitsbereichen unserer Gemeinde.  Da gibt es:
    Bauangelegenheiten
    Diakonie, Familienarbeit und Seelsorge
    Friedhof (der Gemeinde gehören nun zwei Friedhöfe)
    Gottesdienst und Kirchenmusik
    Kinder- und Jugendarbeit
All diese Ausschüsse arbeiten intensiv und sehr konstruktiv an ihren Fragestellungen und geben Vorschläge, Anregungen und Beschlussvorlagen in die große Runde der Bevollmächtigten, die sich monatlich trifft.

Koordiniert und vorbereitet werden die Sitzungen und das Zusammenspiel aller von unserem siebenköpfigen  „Geschäftsführenden Ausschuss“, in dem die alten Gemeinden paritätisch vertreten sind. Dort „landen“ auch alle Anfragen und Anträge, die dann an die  Ausschüsse oder direkt an das Presbyterium geleitet werden. In zweiwöchigem Rhythmus kommt diese Gruppe zusammen, wie sich auch das gesamte  große Pfarrteam (acht Pfarrerinnen und Pfarrer) in diesem Turnus trifft, um die pfarramtlichen Tätigkeiten miteinander abzustimmen. Wöchentlich gibt´s dann noch die Dienstrunde der/des Vorsitzenden mit den Kirchmeisterinnen/Kirchmeistern zur Bewältigung des alltäglichen Geschäftsbetriebs. Kommunikationszentrale ist nach wie vor das Gemeindebüro.

So „ungefähr“ geht Emmaus, ist die neue große Gemeinde immer noch dabei laufen zu lernen!
Das gelingt nur, wenn alle in ihr sie stützen, begleiten, sorgen, Wege bereiten oder zeigen, liebevoll und geduldig mit ihr, mit sich selbst sind!
Wir sind auf dem Weg, auf dem Weg nach Emmaus!

Andreas Chaikowski